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Ja, Sie haben richtig gelesen: 15.000,- Euro verschenken deutsche Immobilienbesitzer beim Verkauf Ihrer Immobilien im Durschnitt. Erfolgt der Immobilienverkauf bei Kapitalanlegern nach der Spekulationsfrist oder handelt es sich um den Verkauf einer privat genutzen Immobilie sind es sogar über 15.000 Euro netto. Die Gründe für diese herben Verluste sind vielschichtig – wobei drei wesentlich / signifikat sind:

  1. Fachkenntnisse
  2. Marktkenntnisse
  3. Erfahrung

In den folgenden Zeilen soll ausgeführt werden, warum diese drei Gründe den größten Einfluss auf das schlechte Verkaufsergebnis haben.

  1. Fachkenntnisse:

Auf Grund dessen, dass Immobilien immobil sind, müssen über rechtliche Regelungen die Eigentumsverhältnisse geklärt werden. Das deutsche Recht mit seinen komplizierten Begrifflichkeiten und Rechtstexten macht es Eigentümer nicht gerade einfach den Paragraphendschungel zu durchblicken. Damit einhergehendes Unbwissen bzw. Halbwissen kann an dieser Stelle schnell dazu führen, dass ausgebuffte Immobilienkäufer diese rechtliche Unkenntnise ausnutzen. Nicht selten wurden in der Vergangenheit Immobilienverkäufer mittels rechtlich nicht haltbaren Behauptungen unangemessen im Preis gedrück, weil diese mit den Käufern hinsichtlich rechtlicher Gegebenheiten nicht auf Augenhöhe argumentieren konnten.

Fachbegriffe wie Bodenrichtwerte, Liegenschaftszins, Grundschuld usw. sind nur das Grundgerüst, um zumindest zu wissen, um was es geht. Für eine standhafte Argumentation bei der Preisverhandlung müssen auch die Zusammenhänge verstanden sein. Nicht nur hinsichtlich rechtlicher Themen sollten Sie wissen, worüber Sie sprechen. Auch technisches Wissen und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge kommen beim Immobilenverkauf zur Sprache. Deshalb sollte auch zu diesen Sachverhalten ein grundlegendes Verständnis vorhanden sein. Andernfalls werden Sie schnell ins Schwimmen kommen.

  1. Marktkenntnisse:

Ganz wichtig beim Verkauf von Immobilien sind entsprechende Marktkenntnisse. Hier geht es nicht nur um allgemeine Informationen aus der Zeitung oder Internet wie beispielsweise: „Der Immobilienmarkt boomt“. Vielmehr muss verstanden werden, dass es in Deutschland nicht den Immobilienmarkt gibt. Stattdessen gibt es unzählige Immobilienmärkte. So können in zwei aneinanderliegenden Landkreisen zwei völlig verschiedene Immobillienmärkte vorgefunden werden. Es bedarf also regionaler Marktkenntnisse, um den Standort der eigenen Immobilie einschätzen zu können. Teilweise finden Sie Informationen zu regionalen Immobilienmärkten in lokalen Zeitungen – jedoch sind das meist recht plakative Aussagen bzw. nur grobe Richtwerte. Selten sind die ausgeschriebenen Verkaufspreise auch die tatsächlichen Preise. Einer der entscheidenden Gründe weshalb Immobilienbesiter 15.000,- Euro und mehr veschenken. Deutlich exaktere Werte erhalten Sie von Fachleuten, die tagtäglich in der Praxis mit dem Immobilienmarkt zu tun haben. An erster Stelle sind hier Immobilienmakler zu nennen. Sie wissen das Immobilienangebot und die Marktnachfrage sehr genau einzuschätzen, und können damit Preise festsetzen, die am maximal erreichbaren Verkaufspreis liegen. Auch Finanzierungsvermittler haben einen sehr guten Zugang zu den tatsächlichen Verkausfpreisen und haben damit zumindest anhand der Zahlen ein gutes Gefühl für die marktüblichen Preise, allerdings fehlen diese oftmals die Vor-Ort-Eindrücke.

Erst die Kombination aus regionaler Makrtkenntnis, Objektzustand und Einschätzung der Makro- und Mikrolage ermöglicht eine valide Bewertung einer Immobilie. Meiner Erfahrung nach ist es dazu unabdingbar, viele verschiedene Objekte in unterschiedlichsten Lagen und Zuständen zuvor gesehen zu haben, womit wir gleich beim dritten Grund sind.

  1. Erfahrung

Der wohl am bedeutenste Grund für die marktgerechte Bewertung und professionelle Vermarktung einer Immobilie ist Erfahrung. Dieser Sachverhalt resultiert aus dem Tatbestand, dass jede Immobilie ein Unikat ist. Selbst bei gleichen Haus- und Wohnungstypen gibt es Unterschiede. Beispielsweise hat die eine Wohnung eine bessere Aussicht, weil sie im obersten Stockwerk liegt, wohingegen die andere mit einem Garten punkten kann. Bei der Einschätzung wie Objektmerkmale einzuwerten sind, sollte ein erfahrener Blick eines Immobilienmaklers erfolgt sein. Ohne die notwendige Erfahrung, welche erst du die Besichtigung vieler Wohneinheiten gewonnen werden kann, sowie eine zeitgemäße Einschätzung der regionalen Marktbegebenheiten in Kombinaiton mit fundierten Fachkenntnissen, ermöglicht das Ansetzen des bestmöglichen Verkaufspreises in einem angemessenen Verkaufszeitraum.

Mein Tipp an Sie:

Lassen Sie sich ganz unverbindlich und kostenlos von Ihrem Immobilienmakler beraten!